Zwei Dinge, die beim Sieg von Carlos Alcaraz über Flavio Cobolli bei den French Open auffielen

Zwei Dinge, die beim Sieg von Carlos Alcaraz über Flavio Cobolli bei den French Open auffielen

Der Topgesetzte und Nummer 1 der Welt, Carlos Alcaraz, besiegte Flavio Cobolli aus Italien am Montag, den 29. Mai, in einem Erstrundenspiel der French Open 2023 mit 6:0, 6:2, 7:5 ein paar Stunden.

Der Kampf zwischen Alcaraz und Cobolli verlief in den ersten beiden Sätzen äußerst einseitig, doch letzterer zeigte im dritten Satz eine bessere Leistung.

Alcaraz trifft am Mittwoch, den 31. Mai, in der zweiten Runde auf den Japaner Taro Daniel. Daniel ist ein solider Grundspieler, muss aber sein Bestes geben, um den Spanier ernsthaft herauszufordern.

Es wird das allererste Aufeinandertreffen der beiden Spieler sein, wobei Alcaraz als heißer Favorit an den Start geht.

In diesem Sinne werfen wir einen Blick auf zwei Faktoren, die im Spiel zwischen Carlos Alcaraz und Flavio Cobolli auffielen.

#1 Carlos Alcaraz zwang Flavio Cobolli immer wieder, sich von einer Seite zur anderen zu bewegen

Von Anfang an spielte Alcaraz die Winkel gut aus, um Cobolli von einer Seite auf die andere zu bewegen. Der 20-jährige Spanier drückte auch oft den Abzug, indem er seine Vorhand auf der ganzen Linie und von innen nach innen auf das offene Feld spielte, um den Cobolli das Leben schwer zu machen.

Cobolli versuchte sein Bestes, um das Gericht abzudecken, aber seine Bemühungen reichten oft nicht aus. Alcaraz servierte dem Italiener im ersten Satz einen Bagel, indem er diesem keine Pause gewährte. Anschließend ging er im zweiten Satz mit 4:2 in Führung, besiegte Cobolli erneut und gewann den Satz souverän.

#2 Cobolli hatte keine Antwort auf die Drop-Shots von Alcaraz

Carlos Alcaraz setzte während des gesamten Spiels auch häufig seine berühmten Drop-Shots ein. Oftmals gelang es ihm, Cobolli weit hinter der Grundlinie festzunageln und dann kam er mit perfekt platzierten Dropshots zum Einsatz, die dem Italiener keine Chance ließen.

Für den Spanier wurde es fast zum Muster, Punkte durch Drop-Shots zu gewinnen, da es dem Italiener oft schwer fiel, den Ball zu jagen.

Der 21-jährige Cobolli kämpfte im dritten Satz besser und schaffte es zwischenzeitlich, den Spielstand auf 5:5 auszugleichen. Doch Alcaraz brach dann zusammen und spielte das Match ohne große Schwierigkeiten aus.

Cobolli gewann bei seinem ersten Aufschlag im Match nur 47 Prozent der Punkte, während der Spanier deutlich bessere 69 Prozent schaffte. Das erwies sich am Ende als wesentlicher Unterschied.

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